Epilepsie und CBD

Epilepsie ist eine neurologische Störung, die in verschiedenen Schweregraden auftritt. Du kannst deine Beschwerden mit CBD-Hanföltropfen lindern.

Definition: was bedeutet Epilepsie?

Epilepsie ist ein zerebrales Krampfleiden. Es gibt epileptische Anfälle auch durch Kopfverletzungen, akute Gehirnentzündungen, Alkoholentzug oder einen Schlaganfall, diese sind aber im streng medizinischen Sinne nicht gemeint.

Die Diagnose einer klassischen Epilepsie ist gegeben, wenn ohne solche erkennbaren Ursachen innerhalb von 24 Stunden zwei solcher Anfälle auftreten. Diese Epilepsie ist ererbt, kann durch Hirninfektionen mit verschiedensten Erregern oder durch einen Sauerstoffmangel bei der Geburt verursacht werden. Erreger, die Epilepsie auslösen, sind unter anderem Herpesviren, Masernerreger, Meningokokken, die Erreger von Hepatitis C und die durch Zecken übertragenen Viren (FSME, Lyme-Borreliose).

Weitere Ursachen können Autoimmun- und Stoffwechselerkrankungen (falsche Eisen- oder Kalziumverarbeitung), Fieberkrämpfe von Kleinkindern und Hirnerkrankungen durch eine Arteriosklerose sein. Wenn ein epileptischer Anfall auftritt, entladen sich synchron und plötzlich elektrische Impulse in den Nervenzellen. Epilepsie muss nicht immer zu einem Krampf führen. Manchmal verdrehen Betroffene auch nur die Augen und fühlen sich sehr unwohl, während ihre Bewegungsfähigkeit eingeschränkt ist.

Bei sehr milden Verlaufsformen wird die Krankheit daher nicht immer schnell genug erkannt – vor allem nicht bei Kindern, die über ihr Empfinden nur ungenügend sprechen können. Eine exakte Diagnosestellung ist nur mit einem EEG möglich. Bildgebende Untersuchungen gehören ebenfalls zur Routinediagnostik. Auch bei einem milderen Verlauf hat die Erkrankung für die Betroffenen vielfältige Auswirkungen.

Unter anderem dürfen sie oft nicht Auto fahren und keine Maschinen bedienen. Das kann sogar den Umgang mit Haushaltsgeräten betreffen.

Welche Symptome treten bei Epilepsie auf?

Die Symptomatik von epileptischen Anfällen ist sehr unterschiedlich. Landläufig ist der Krampfanfall mit verdrehten Augen, Bewusstseinstrübung und gegebenenfalls Schaum vor dem Mund bekannt, doch das ist nur der schwerste sichtbar Anfall.

Andere Symptome sind:

  • unwillkürliches Verdrehen der Augen
  • Gefühlsstörungen
  • Bewusstseinseintrübung
  • Verhaltensstörungen
  • „Grand Mal“: beschriebener Anfall mit Sturz, Krampf, Zuckungen und manchmal Schaum vor dem Mund

Wie schwer ein epileptischer Anfall verläuft, hängt vielfach von der Umgebung und der Situation ab. Einflüsse von Stress werden vermutet, sind aber nur schwer zu belegen. Wenn du betroffen bist, sind dir diese Zusammenhänge aus eigenem Erleben bekannt. Du kennst dann auch die unterschiedliche Dauer solcher Anfälle, die von einigen Sekunden bis zu rund drei Minuten reicht – selten länger.

Des Weiteren hat ein Anfall Phasen:

  • präiktale Phase (vor dem Anfall)
  • iktale Phase (während des Anfalls)
  • interiktale Phasen (Zeiträume zwischen den Anfällen)
  • postiktale Phase (Zeitraum nach dem Anfall)

In der präiktalen Phase (auch: Prodromalphase), die von Minuten bis Tagen andauern kann, fühlst du dich merkwürdig und verhältst dich auch anders. Das ist ein Warnsignal (Prodrom). Unmittelbar vor dem Anfall findet dann eine Aura statt.

Das Prodrom ist durch Nervosität, Schwindelgefühle, Ängstlichkeit und Kopfschmerzen gekennzeichnet, wobei nicht alle Symptome gleichzeitig auftreten müssen. Es ähnelt stark einer Migräne. Die Aura tritt direkt vor dem Bewusstseinsverlust auf, du kannst dich daran erinnern. Sie dauert von Sekunden bis Minuten. Du siehst Licht, Wellen oder Flecken, hast ein seltsames Gefühl im Magen, nimmst einen seltsamen Geruch und/oder Geschmack wahr, hörst unerklärliche Geräusche und hast Angst, kannst aber auch Glücksgefühle empfinden.

Hinzu können Déjà-vu-Erlebnisse, Halluzinationen und verzerrte Raum-Zeit-Wahrnehmungen kommen. Der Körper kann mit Herzrasen reagieren. In der iktalen Phase wird der Neuronensturm im Gehirn ausgelöst. Bei einem schweren Anfall kannst du dich daran nicht erinnern. Diese Phase ist mit einem EEG genau nachzuweisen.

Sie kann durch schwere Krämpfe gefährlich sein (unter anderem Verschlucken der Zunge). In der postiktalen Phase – wiederum zwischen Sekunden bis Minuten – erholst du dich und gewinnst nach einem schweren Anfall allmählich das Bewusstsein wieder. Interiktale Phasen zwischen den Anfällen können durch Ängstlichkeit und Depressionen gekennzeichnet sein.

Wie kann Epilepsie behandelt werden?

Antikonvulsiva sind Medikamente, welche den Anfall dämpfen. Des Weiteren kann Epilepsie bei einer schweren Therapieresistenz – praktisch kein Medikament spricht richtig an – chirurgisch behandelt werden.

Vorbeugende Medikamente sind unter anderem:

  • Carbamazepin
  • Valproinsäure
  • Lamotrigin
  • Levetiracetam
  • Oxcarbazepin
  • Eslicarbazepinacetat
  • Phenytoin
  • Phenobarbital
  • Primidon

Sämtliche dieser Medikamente weisen ein mehr oder weniger ungünstiges Nebenwirkungsprofil auf. Das erweist sich deshalb als prekär, weil du schon von der Epilepsie ausreichend schwer betroffen bist und deshalb nicht auch noch Nebenwirkungen ertragen möchtest.

Die Nebenwirkungen von Phenytoin können beispielsweise Wahrnehmungs- und Denkstörungen, Kopfschmerzen, Ohnmachtsanfälle, ein niedriger Blutdruck, Schüttelkrämpfe und Magen-Darm-Beschwerden sein. Das sind Beschwerden, die immerhin auch durch die Epilepsie selbst ausgelöst werden. Aus diesem Grund gehen immer mehr Menschen dazu über, CBD bei Epilepsie einzusetzen.

Dafür gibt es gute Gründe. CBD wirkt direkt auf das körpereigene Endocannabinoidsystem, das wiederum offenkundig an epileptischen Anfällen beteiligt ist bzw. diese begünstigt, wenn es nicht richtig funktioniert. Noch ist (Stand 2020) CBD bei Epilepsie nicht als generalisiertes, also für alle Formen von Epilepsie wirksames Medikament zugelassen, es hat aber inzwischen den sogenannten Orphan-drug-Status. So bezeichnet man Mittel, die bei ganz bestimmten Formen einer Erkrankung wirken.

Wie CBD bei Epilepsie wirkt, hat unter anderem eine 2018 durchgeführte Studie am Massachusetts General Hospital (USA) unter der Leitung von Dr. Elizabeth Thiele belegt. Dabei wurde CBD bei Epilepsie verabreicht, gleichzeitig erhielten die Patienten noch andere Medikamente und/oder nahmen an nicht-medikamentösen Therapien teil. Bemerkenswert war das Ergebnis: Wenn CBD bei Epilepsie eingesetzt werden sollte, dann wohl beim Lennox-Gastaut-Syndrom, wenn die Patienten sich bislang als therapieresistent erwiesen hatten.

CBD bei Epilepsie konnte in diesem Fällen die Anfallshäufigkeit deutlich reduzieren. Es handelte sich um eine doppelblinde, randomisierte Phase-III-Studie, welche die Forscher in „The Lancet“ (medizinisches Fachjournal) veröffentlichten. Das Lennox-Gastaut-Syndrom diagnostiziert man bei bis zu vier Prozent der von einer Epilepsie-Erkrankung betroffenen Kinder. Es verläuft relativ schwer und lebenslang mit schweren Anfällen, welche sogar die kognitiven Funktionen stark beeinträchtigen können.

Diesen Patientinnen und Patienten half nachweislich CBD bei Epilepsie, während nur 10 Prozent von ihnen Linderung durch bekannte Medikamente, eine ketogene Diät, eine Nervenstimulation oder die Hirnchirurgie erhielten. Die Studie wurde über 14 Wochen mit 171 Patienten durchgeführt (zwei bis 55 Jahre).

Diese erhielten CBD bei Epilepsie, weil sie

  • a) unter einer Häufung von schweren Anfällen in den letzten sechs Monaten gelitten hatten und
  • b) als hochgradig therapieresistent galten.

Durch die Gabe von CBD bei Epilepsie wurden folgende Ergebnisse erzielt:

  • Die Rate der Sturzanfälle reduzierte sich auf 31,4 von vorher 71,4 pro Monat.
  • Die Zahl aller Anfälle (mit und ohne Sturz) sank auf 83,8 von vorher 144,6 pro Monat.
  • Die relative Risikoreduktion bei allen Anfallsarten im Vergleich zur Placebo-Gruppe lag bei 43,9 Prozent.

Es gilt daher als belegt, dass CBD bei Epilepsie wirkt. Wir weisen dennoch ausdrücklich darauf hin, dass wir laut Schweizer Heilmittelgesetz und internationaler Health-Claims-Verordnung nicht CBD bei Epilepsie als „Medikament“ empfehlen, sondern nur davon berichten, dass günstige Wirkungen beobachtet und wissenschaftlich belegt wurden.

Sie können CBD bei Epilepsie unterstützend einsetzen, indem Sie CBD-Hanföltropfen von Irido anwenden. Den Cannabinoidgehalt können Sie auswählen. Die CBD-Öl-Tropfen stammen aus bestem Schweizer Hanf, der nachhaltig produziert wurde.

Herbizide oder Pestizide kommen bei der Aufzucht nicht zum Einsatz. Die Herstellung der Vollspektrum-CBD-Öle erfolgt mit dem Ultraschallverfahren, das als eines von mehreren möglichen Verfahren als besonders schonend gilt. Gelöst ist das CBD in Bio-Hanfsamenöl. Dadurch profitieren Sie auch von sekundären essenziellen Pflanzenwirkstoffen, wenn Sie dieses CBD bei Epilepsie anwenden.

Es wirkt freilich auch gegen Angespanntheit, Schlafstörungen, Angstzustände und diverse somatische Beschwerden.

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